Ein Roll-up ist schnell bestellt und schnell aufgebaut – und beim Gestalten gibt es genau zwei Dinge, die anders laufen als bei allen anderen Drucksachen: Ein Teil deines Motivs verschwindet in der Kassette, und ein weiterer Teil wird von Menschen verdeckt. Wer das einplant, hat ein gutes Display. Wer nicht, hat sein Logo im Gehäuse.
Gängig sind Breiten von 85, 100 und 120 cm bei einer Höhe um 200 cm. Welche Größen konkret verfügbar sind und welche Datenmaße dazugehören, steht im Datenblatt des jeweiligen Displays.
Ein Roll-up funktioniert wie eine Jalousie: Das Banner wird aus einer Kassette am Boden herausgezogen. Damit es dort sauber befestigt und aufgewickelt werden kann, braucht es unten eine Zugabe, die im Gehäuse verschwindet – je nach Modell typischerweise 10 bis 20 cm. Oben kommt eine kleinere Zugabe für die Klemmleiste dazu.
Das heißt: Deine Datei ist höher als das, was man später sieht. Und alles, was in diesen Zugabebereich rutscht, ist weg.
Die Zugabe unterscheidet sich je nach Displaymodell erheblich. Nimm die Maße immer aus dem Datenblatt deines konkreten Produkts – hier zu raten ist der teuerste Fehler bei Roll-ups.
Selbst was sichtbar bedruckt ist, wird nicht unbedingt gesehen. Auf Messen und Veranstaltungen steht fast immer jemand vor dem Display – oder ein Tisch, ein Prospektständer, ein Stuhl.
Faustregel: Alles Wichtige gehört in den Bereich zwischen etwa 80 und 180 cm Höhe. Das ist das Fenster, das aus dem Gang heraus zuverlässig sichtbar bleibt.
Was gehört wohin?
Wie beim Plakat gilt: Betrachtungsabstand schlägt die 300-dpi-Regel. Ein Roll-up wird aus zwei bis vier Metern angeschaut.
100 bis 150 dpi bei Endgröße sind völlig ausreichend. Bei 100 × 200 cm sind das immer noch rund 3900 × 7900 Pixel – keine kleine Datei.
Wird dein Layoutprogramm bei diesen Maßen träge, leg das Motiv im Maßstab 1:2 an und verdopple die Auflösung. Schreib den Maßstab dann unbedingt in den Dateinamen und sag uns Bescheid.
Roll-up-Banner sind in der Regel blickdicht, weil sonst Licht von hinten durchscheint und das Motiv ausbleicht. Achte bei der Materialwahl darauf – gerade wenn das Display vor einem Fenster stehen könnte.
Zwei praktische Dinge noch: Ein aufgerolltes Banner braucht nach dem Aufbau ein paar Minuten, bis es plan hängt. Und beim Zusammenrollen die Kanten sauber führen – Knicke am Rand bekommt man nicht mehr raus.
Zur Auflösung bei großen Formaten findest du mehr in Bildauflösung und 300 dpi und Plakat richtig anlegen. Unsicher, ob dein Motiv die Zugabe berücksichtigt? Lad die Datei hoch – der Datencheck ist kostenlos und fällt genau das auf.
Hier hinterlegst du eine vom Standard abweichende Absenderadresse – z.B. wenn im Namen einer anderen Filiale, Abteilung oder Person verschickt wird.
Sie wird so auf das Produkt gedruckt (z.B. Umschlag-Rückseite oder Anschriftenfeld). Prüfe Schreibweise und Vollständigkeit genau, da die Angabe unverändert übernommen wird.
Wir werden diese so schnell wie möglich beantworten.
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