Veredelung ist das, was aus einer gedruckten Karte ein Objekt macht. Sie kostet extra, und sie lohnt sich nicht überall – aber an der richtigen Stelle ist sie der Unterschied zwischen „ganz nett“ und „die haben sich was gedacht“. Hier bekommst du einen Überblick, was es gibt und wie du die Daten dafür anlegst.
Veredelungen lassen sich grob in zwei Gruppen teilen. Die einen schützen die Drucksache, die anderen erzeugen einen Effekt. Manche können beides.
Eine hauchdünne Folie wird vollflächig auf das Papier aufgezogen. Das macht die Drucksache spürbar stabiler, wischfester und deutlich unempfindlicher gegen Knicke. Drei Varianten:
Wichtig zu wissen: Kaschiertes Papier lässt sich nicht mehr gut beschreiben. Wenn auf der Karte jemand etwas notieren soll, ist Folie die falsche Wahl.
Bei allen Prägungen gilt: Feine Details sind schwierig. Haarlinien, sehr kleine Schrift und filigrane Muster kommen nicht sauber. Je kräftiger die Form, desto besser das Ergebnis. Frag im Zweifel vorher nach, ob dein Logo prägetauglich ist.
Für vollflächige Veredelungen wie Folienkaschierung musst du nichts vorbereiten – die wählst du einfach im Konfigurator aus.
Bei partiellen Veredelungen – also allem, was nur an bestimmten Stellen sitzt – brauchen wir eine zusätzliche Information: wo genau. Und das läuft nicht über eine Notiz im Bestellfeld, sondern über die Datei.
So legst du es an:
Alternativ geht auch eine separate Datei in identischer Größe, in der nur die Veredelungsflächen schwarz auf weiß stehen. Dann bitte eindeutig benennen, etwa visitenkarte_lack.pdf.
Wenn dir das zu fummelig ist: Sag uns einfach, was veredelt werden soll – unser Layoutservice legt die Ebene sauber an. Das ist deutlich günstiger als eine falsch veredelte Auflage.
Veredelung wirkt dort, wo die Drucksache in die Hand genommen und behalten wird: Visitenkarten, Einladungen, Menükarten, Mappen, Verpackungen.
Bei Wegwerfware ist sie meist verschenkt. Ein Flyer, der in einer Fußgängerzone verteilt wird, überlebt keine drei Minuten – da lohnt eher ein besseres Papier als eine Veredelung.
Und ein ehrlicher Hinweis: Weniger ist mehr. Eine Karte mit Soft-Touch und Spot-Lack und Goldprägung wirkt nicht dreimal so edel, sondern überladen. Such dir einen Effekt aus und mach den richtig.
Welches Papier unter welcher Veredelung funktioniert, steht in Welches Papier für welche Drucksache. Für Visitenkarten – wo sich Veredelung am meisten lohnt – lies Visitenkarten drucken. Und die Grundlagen zu Sonderfarben findest du in CMYK oder RGB.
Hier hinterlegst du eine vom Standard abweichende Absenderadresse – z.B. wenn im Namen einer anderen Filiale, Abteilung oder Person verschickt wird.
Sie wird so auf das Produkt gedruckt (z.B. Umschlag-Rückseite oder Anschriftenfeld). Prüfe Schreibweise und Vollständigkeit genau, da die Angabe unverändert übernommen wird.
Wir werden diese so schnell wie möglich beantworten.
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