Bei Plakaten gilt fast alles, was du über Druckdaten gelernt hast – bis auf eine Sache: die 300-dpi-Regel. Die stimmt hier nämlich nicht. Wer sie trotzdem befolgt, produziert Dateien von mehreren Gigabyte, ohne dass man den Unterschied sieht. Hier steht, was stattdessen gilt.
Beschnitt und Sicherheitsabstand laufen wie gewohnt – die konkreten Werte stehen im Datenblatt. Soll dein Motiv bis an die Kante laufen, legst du es randabfallend an. Ein bewusst weißer Rand ringsum ist natürlich auch möglich und bei Aushängen sogar üblich.
Warum sind 300 dpi bei einem Flyer richtig? Weil du ihn in der Hand hältst, etwa 30 Zentimeter vor den Augen. Dein Auge löst dort sehr fein auf.
Ein A1-Plakat schaust du dir aus zwei, drei Metern an. Aus dieser Entfernung kann dein Auge feinste Details schlicht nicht mehr unterscheiden. Deshalb gilt: Je größer der Betrachtungsabstand, desto weniger Bildpunkte brauchst du.
Als Orientierung:
Wichtig: Diese Werte beziehen sich auf die Endgröße. Ein Bild mit 150 dpi bei A1 hat immer noch rund 3500 × 4960 Pixel – das ist kein kleines Bild.
Im Zweifel lieber etwas mehr als zu wenig. Aber wenn dein Motiv bei 150 dpi landet und das Plakat an einer Wand hängt: entspann dich, das passt.
Manche Layoutprogramme werden bei A0 träge, und die Dateien werden unhandlich. Dafür gibt es einen etablierten Weg: im Maßstab anlegen.
Du baust dein Plakat in halber Größe (1:2) und verdoppelst dafür die Auflösung. Aus A0 wird also A2 mit doppelter dpi-Zahl – gedruckt sieht es identisch aus, die Datei ist aber deutlich handlicher.
Aber: Sag uns unbedingt Bescheid, wenn du im Maßstab anlegst, und schreib es in den Dateinamen (z. B. plakat-a0_massstab-1zu2.pdf). Sonst wird die Datei möglicherweise in der falschen Größe verarbeitet. Frag im Zweifel vorher kurz nach – das ist schneller geklärt als nachgedruckt.
Ein Plakat wird nicht gelesen, sondern erfasst. Meistens im Vorbeigehen, in zwei bis drei Sekunden. Das ändert alles an der Gestaltung:
Ein normales Plakatpapier ist für innen gemacht. Draußen weicht es bei Regen auf und bleicht in der Sonne aus.
Für den Außeneinsatz brauchst du wetterfeste Materialien – bei uns findest du die im Bereich Werbetechnik. Auch bei kurzfristigen Aktionen lohnt sich das: Ein aufgeweichtes Plakat nach dem ersten Regen wirkt schlechter als gar keins.
Wie du die Auflösung deiner Bilder nachrechnest, steht in Bildauflösung und 300 dpi. Für bildlastige Plakatmotive ist Photoshop das richtige Werkzeug. Und wenn dein Motiv aus einem KI-Generator kommt, lies vorher Druckdaten mit KI – gerade bei Plakaten wird die Auflösung schnell knapp.
Hier hinterlegst du eine vom Standard abweichende Absenderadresse – z.B. wenn im Namen einer anderen Filiale, Abteilung oder Person verschickt wird.
Sie wird so auf das Produkt gedruckt (z.B. Umschlag-Rückseite oder Anschriftenfeld). Prüfe Schreibweise und Vollständigkeit genau, da die Angabe unverändert übernommen wird.
Wir werden diese so schnell wie möglich beantworten.
Wir werden diese so schnell wie möglich beantworten.
Wir werden diese so schnell wie möglich beantworten.
Hier folgt Inhalt für das Erklärungs-Tooltip für Druckdatenupload