Tiefdruck

Der Tiefdruck ist eines der vier klassischen Druckprinzipien. Sein Kennzeichen: Die druckenden Bildstellen liegen vertieft in der Druckform (dem Druckzylinder) – als winzige eingravierte oder geätzte Näpfchen. Diese Näpfchen werden mit dünnflüssiger Farbe gefüllt, überschüssige Farbe wird mit einer Rakel abgestreift, und dann überträgt sich die Farbe aus den Vertiefungen unter hohem Druck aufs Papier.

Weil die Herstellung der Druckzylinder aufwendig und teuer ist, lohnt sich der Tiefdruck erst bei sehr hohen Auflagen – klassisch bei Illustrierten, Katalogen, Versandhauskatalogen, Briefmarken und Verpackungen in Millionenauflage. Dafür liefert er sehr gleichmäßige, satte Ergebnisse und läuft extrem schnell. Die anderen drei Grundprinzipien sind Hochdruck, Flachdruck (etwa Offset) und Durchdruck (Siebdruck).

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