Werksatz

Der Werksatz ist der Schriftsatz von „Werken“ – also von Büchern, Romanen und umfangreichen Broschüren, bei denen es auf ein ruhiges, ästhetisches und gut lesbares Gesamtbild über viele Seiten hinweg ankommt. Im Gegensatz zum Akzidenzsatz (Flyer, Anzeigen, Plakate), der oft plakativ und werblich ist, steht beim Werksatz die störungsfreie, angenehme Lektüre im Vordergrund.

Guter Werksatz lebt von Details: eine gut lesbare Werkschrift (meist eine Serifenschrift), passender Schriftgrad und Zeilenabstand, ein harmonischer Satzspiegel, saubere Silbentrennung und ein gleichmäßiger Grauwert ohne störende Löcher oder „Gassen“ im Text. Ziel ist, dass der Leser die Typografie gar nicht bemerkt und einfach im Text versinken kann.

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