Werkdruck

Werkdruck bezeichnet den Druck von textlastigen „Werken“ – also Büchern, Romanen, Fachbüchern und umfangreichen Broschüren, bei denen der Fließtext im Mittelpunkt steht und nicht Bilder oder Farbflächen. Der Begriff grenzt sich vom Akzidenz- oder Illustrationsdruck ab, wo Werbung, Bilder und Gestaltung dominieren.

Typisch für den Werkdruck sind spezielle Werkdruckpapiere: meist ungestrichen, angenehm griffig, oft leicht gelblich-warm getönt (augenfreundlich) und mit hohem Volumen, sodass ein Buch trotz geringen Papiergewichts eine ordentliche Dicke bekommt. Wichtig sind gute Lesbarkeit, ruhige Typografie und eine matte, reflexarme Oberfläche, damit man lange und ermüdungsfrei lesen kann. Realisiert wird Werkdruck heute meist im Offset- oder Digitaldruck.

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