Rasterwinkelung

Die Rasterwinkelung beschreibt, dass jede der vier Druckfarben in einem anderen Winkel gerastert wird. Würden alle Farben im gleichen Winkel übereinandergedruckt, entstünden störende Moiré-Muster. Durch das gezielte Verdrehen der Raster gegeneinander überlagern sich die Punkte dagegen zu einem sauberen, feinen Muster – der typischen „Rosette“.

Üblich sind Winkel, die jeweils 30 Grad auseinanderliegen; eine klassische Zuordnung ist zum Beispiel Cyan 15°, Schwarz 45°, Magenta 75° und Gelb 0°. Gelb bekommt den unkritischen 0-Grad-Winkel, weil es am hellsten ist und ein leichtes Moiré dort am wenigsten auffällt. Die richtige Rasterwinkelung wird bei der Ausgabe automatisch gesetzt (durch den RIP) – du musst dich darum nicht kümmern.

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