Das Raster ist der Schlüssel, mit dem der Druck aus wenigen Volltonfarben unendlich viele Helligkeits- und Farbabstufungen erzeugt. Weil eine Druckmaschine eine Farbe nur ganz oder gar nicht aufs Papier bringt, werden Halbtöne in viele winzige Rasterpunkte zerlegt: Große, dicht stehende Punkte ergeben dunkle Töne, kleine, weit auseinanderliegende helle. Aus normalem Betrachtungsabstand verschmelzen die Punkte im Auge zu einem stufenlosen Bild.
Man unterscheidet vor allem das AM-Raster (amplitudenmoduliert: gleichmäßiges Punktmuster mit unterschiedlich großen Punkten) und das FM-Raster (frequenzmoduliert: gleich große Punkte mit variablem Abstand). Wie fein ein Raster ist, gibt die Rasterfrequenz an. Jede Druckfarbe bekommt zudem einen eigenen Rasterwinkel, damit sich die Farben nicht zu störenden Moiré-Mustern überlagern.
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Sie wird so auf das Produkt gedruckt (z.B. Umschlag-Rückseite oder Anschriftenfeld). Prüfe Schreibweise und Vollständigkeit genau, da die Angabe unverändert übernommen wird.
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