Interpolation ist die Berechnung neuer Zwischenwerte auf Basis vorhandener Werte. Bei Bildern kommt sie vor allem beim Vergrößern (Hochrechnen der Auflösung) zum Einsatz: Die Software fügt zusätzliche Pixel ein und berechnet deren Farbwerte aus den benachbarten, bereits vorhandenen Pixeln.
Wichtig zu verstehen: Dabei entstehen keine echten neuen Bildinformationen – nur geschätzte Zwischenwerte. Ein zu klein aufgelöstes Bild wird durch Interpolation zwar nominell „größer“ und bekommt mehr Pixel, aber nicht mehr echte Details; es wirkt schnell weich, matschig oder unscharf. Für den Druck heißt das: Interpolation ersetzt keine echte Auflösung. Liefere Bilder besser gleich in ausreichender Größe (rund 300 dpi im Endformat), statt ein kleines Bild künstlich hochzurechnen.
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