Ein Faltblatt ist schnell bestellt – und beim Anlegen der Daten fangen die Fragen an. Wie breit sind die einzelnen Felder? Welche Seite liegt außen? Und warum passt das am Ende nicht sauber zusammen? Hier bekommst du die gängigen Falzarten erklärt und die zwei Regeln, an denen die meisten Faltblätter scheitern.
[[ GRAFIK: Übersicht der Falzarten – je ein Schema für Einbruch-, Wickel-, Zickzack-, Altar- und Kreuzbruchfalz ]]
Sobald ein Feld in ein anderes hineingefaltet wird, braucht es etwas weniger Breite. Sonst stößt die Papierkante innen an und das Faltblatt schließt nicht sauber – es steht auf, wirft Wellen oder wird an der Kante gequetscht.
Betroffen sind Wickelfalz und Altarfalz. Beim Zickzackfalz und beim Einbruchfalz brauchst du keine Verkürzung, weil dort nichts eingewickelt wird.
Die Verkürzung liegt typischerweise bei 1–3 mm pro eingewickeltem Feld und hängt von der Papierdicke ab: Je schwerer das Papier, desto mehr Platz braucht die Falzkante innen. Die verbindlichen Feldbreiten stehen im Datenblatt deines Produkts – die musst du nicht selbst ausrechnen. Nimm sie einfach von dort und leg deine Hilfslinien danach an.
Ein Faltblatt wird aus einem einzigen Bogen gefalzt. Deshalb legst du die Daten auch so an: zwei durchgehende Flächen – eine für die Außenseite, eine für die Innenseite. Nicht sechs einzelne Seiten.
Deine PDF hat also genau zwei Seiten: Seite 1 = außen, Seite 2 = innen. Der Beschnitt läuft außen um die gesamte Fläche herum, nicht um jedes Feld einzeln.
Klingt banal, ist aber der zweithäufigste Grund für Rückfragen: Faltblätter, die als sechs Einzelseiten hochgeladen werden, muss jemand von Hand zusammensetzen – und dabei kann die Reihenfolge nur geraten werden.
Hier verhaspeln sich die meisten. Ein Trick, der immer funktioniert: Falte es aus Papier nach. Nimm ein Blatt, falte es wie geplant, und schreib mit Bleistift auf jedes Feld, was dort hinkommt – „Titel“, „Kontakt“, „Preise“. Dann klapp es auf. Jetzt siehst du schwarz auf weiß, welches Feld auf der Außenseite links, mittig oder rechts liegt.
Beim Wickelfalz ist der Klassiker, dass Titelseite und eingewickeltes Feld vertauscht werden – zwei Minuten mit einem Blatt Papier ersparen dir das.
Die Grundlagen zu Beschnitt und Sicherheitsabstand findest du unter Beschnitt & Sicherheitsabstand. Für mehrseitige Layouts ist InDesign das passende Programm. Unsicher, ob dein Faltblatt richtig aufgeteilt ist? Lad es hoch – der Datencheck ist kostenlos.
Hier hinterlegst du eine vom Standard abweichende Absenderadresse – z.B. wenn im Namen einer anderen Filiale, Abteilung oder Person verschickt wird.
Sie wird so auf das Produkt gedruckt (z.B. Umschlag-Rückseite oder Anschriftenfeld). Prüfe Schreibweise und Vollständigkeit genau, da die Angabe unverändert übernommen wird.
Wir werden diese so schnell wie möglich beantworten.
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