KI-Bilder sind gerade überall – und ja, sie sind verdammt praktisch. In 30 Sekunden hast du ein Motiv, für das du früher einen Fotografen oder einen Illustrator gebraucht hättest. Der Haken: Ein KI-Bild ist erst mal fürs Internet gemacht, nicht für die Druckmaschine. Und Druck ist nicht Bildschirm. Was auf deinem Monitor knackig und bunt aussieht, kann gedruckt matschig, blass oder verschoben rauskommen. Kein Drama – man muss nur wissen, wo die Fallen liegen.
KI-Generatoren liefern meist zu wenige Pixel. Ein typisches Bild kommt mit 1024 × 1024 Pixeln raus. Für den Druck brauchst du aber 300 dpi im Endformat – bei einem A6-Flyer (105 × 148 mm) sind das rund 1240 × 1748 Pixel. Ziehst du ein zu kleines Bild groß, wird’s unscharf und pixelig.
KI-Bilder sind immer RGB (die Bildschirm-Farben). Gedruckt wird aber in CMYK mit dem Profil ISO Coated v2. Bei der Umwandlung verschieben sich vor allem leuchtende Farben – knalliges Neon-Pink oder giftiges Grün wirken gedruckt deutlich zahmer. Genau die gleiche Falle wie bei Canva. Wandle das Bild also vor dem Export nach CMYK um (in Photoshop oder deinem Layoutprogramm).
Ein KI-Generator weiß nichts von Beschnitt oder Sicherheitsabstand. Er füllt einfach die ganze Bildfläche randvoll mit Motiv. Wenn dann geschnitten wird, ist dein wichtigstes Element plötzlich halb weg.
Deshalb: Generier das Motiv mit etwas „Luft“ am Rand – also bewusst Platz zum Beschneiden mitgenerieren. Und alles Wichtige (Gesichter, Logos, der Kern des Motivs) gehört mittig, nicht an die Kante.
[[ GRAFIK: Vorher/Nachher – links KI-Bild randvoll mit krummem Text, rechts dasselbe Motiv mittig mit Rand und sauber im Layout gesetztem Text ]]
KI und Buchstaben – das ist bis heute eine schwierige Beziehung. Verdrehte Lettern, erfundene Wörter, Fantasie-Schrift. Die Regel ist einfach: Text niemals von der KI setzen lassen. Nutz das KI-Bild nur als Motiv oder Hintergrund und leg deine Überschrift, Adresse und Preise sauber im Layoutprogramm (InDesign, Illustrator, Canva) drüber.
Kurz, aber wichtig: Nicht jedes KI-Bild darfst du kommerziell nutzen, und Marken, bekannte Logos oder erkennbare Promi-Gesichter haben in deinem Flyer nichts verloren. Prüf die Nutzungsbedingungen deines Tools (Adobe Firefly ist z. B. gezielt auf kommerzielle Nutzung ausgelegt).
Schlecht (viel zu vage):
„ein schöner Kaffee-Flyer“
Ergebnis: irgendein kleines RGB-Bild mit krummem Text drin, randvoll, zu wenig Pixel. Unbrauchbar.
Gut (nach dem richtigen Muster):
„Dampfende Tasse Cappuccino auf einem Holztisch, warmes Morgenlicht, gemütliche Café-Atmosphäre, hohe Auflösung / high resolution, Motiv mittig platziert, viel Platz am Rand zum Beschneiden, keine Schrift und keine Buchstaben im Bild.“
Das Muster für jeden Druck-Prompt:
Motivbeschreibung + „hohe Auflösung/high resolution“ + „Motiv mittig“ + „viel Platz am Rand zum Beschneiden“ + „keine Schrift im Bild“.
Den Text setzt du danach selbst drüber – fertig.
[[ GRAFIK: Prompt-Baukasten – fünf Bausteine „Motiv + hohe Auflösung + mittig + Rand zum Beschneiden + keine Schrift“ nebeneinander ]]
Die Farbgrundlagen stehen in CMYK oder RGB, das richtige Format in Beschnitt & Sicherheitsabstand. Und zum Drüberlegen des Textes: Photoshop oder Canva.
Hier hinterlegst du eine vom Standard abweichende Absenderadresse – z.B. wenn im Namen einer anderen Filiale, Abteilung oder Person verschickt wird.
Sie wird so auf das Produkt gedruckt (z.B. Umschlag-Rückseite oder Anschriftenfeld). Prüfe Schreibweise und Vollständigkeit genau, da die Angabe unverändert übernommen wird.
Wir werden diese so schnell wie möglich beantworten.
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