Du hast dein Layout fertig, alles sitzt – und jetzt? Jetzt musst du daraus eine Datei machen, die der Drucker auch versteht. Genau hier passieren die meisten Fehler: falsches Format, verrutschte Schriften, plötzlich andere Farben. Die gute Nachricht: Mit einer einzigen richtigen Export-Einstellung ist das Thema für immer erledigt.
Ein PDF ist ein „geschlossenes“ Format – heißt: Alles ist fest drin eingepackt. Layout, Bilder und Schriften sitzen in der Datei und können nicht mehr verrutschen. Deshalb sieht ein PDF auf jedem Rechner und in jedem Druck gleich aus. Andere Formate wie JPG oder TIFF gehen zwar auch, aber die können nur ein einzelnes flaches Bild. Beim PDF bist du auf der sicheren Seite – nimm im Zweifel immer das.
Speichere dein PDF nicht einfach „irgendwie“, sondern nach dem Standard PDF/X-3. Das ist eine Art Regelwerk speziell für den Druck. Es sorgt dafür, dass dein Farbmodus CMYK und das Farbprofil ISO Coated v2 erhalten bleiben – und es bettet deine Schriften automatisch ein.
Das Praktische: Du musst das nicht selbst zusammenklicken. Jedes Layoutprogramm (InDesign, Illustrator, Affinity & Co.) hat beim Export eine fertige Vorgabe namens „PDF/X-3″. Einmal auswählen, fertig.
Wenn deine Schrift nicht in der Datei steckt, hat der Drucker sie nicht. Dann ersetzt sein System sie durch eine andere – und plötzlich sieht dein Text ganz anders aus. Es gibt zwei Wege, das zu verhindern:
Und noch was: Setz deine Schrift nicht zu klein. Unter etwa 6 pt wird’s beim Druck matschig und unleserlich.
Deine Bilder im PDF sollten 300 dpi haben (dpi = wie viele Bildpunkte pro Zoll – je mehr, desto schärfer). Bei 300 dpi ist alles knackscharf. Weniger, und es wird beim Druck pixelig.
Vielleicht hast du irgendwo „Schnittmarken“ oder „Druckmarken“ gesehen – kleine Linien am Rand, die zeigen, wo geschnitten wird. Bei flyer.de brauchst du die nicht. Der Beschnitt läuft bei uns über das Datenformat (siehe Beschnitt & Sicherheitsabstand). Setz Marken nur, wenn dein Datenblatt sie ausdrücklich verlangt.
Ein PDF aus Word oder PowerPoint sieht auf den ersten Blick okay aus – ist für echten Druck aber oft ein Problem. Die Farben sind meistens RGB (Bildschirmfarben, nicht Druckfarben), und die Schriften kommen nicht immer sauber mit. Für richtige Druckdaten also lieber ein Layoutprogramm nutzen. Kein Grafiker im Haus? Dann übernimmt das unser Layoutservice für dich.
Je nachdem, womit du gestaltest: InDesign, Illustrator, Photoshop oder Canva. Und die Farbgrundlagen findest du unter CMYK oder RGB.
Hier hinterlegst du eine vom Standard abweichende Absenderadresse – z.B. wenn im Namen einer anderen Filiale, Abteilung oder Person verschickt wird.
Sie wird so auf das Produkt gedruckt (z.B. Umschlag-Rückseite oder Anschriftenfeld). Prüfe Schreibweise und Vollständigkeit genau, da die Angabe unverändert übernommen wird.
Wir werden diese so schnell wie möglich beantworten.
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