Vom klassischen Kundenmagazin mit Rückendrahtheftung über Premium-Werke mit Veredelung, robuste Wire-O-Magazine mit Polypropylen-Schutzumschlag bis zur Recycling-Variante und Kleinauflagen ab geringer Stückzahl. Plus Notizhefte als verwandtes Format.
Ein Magazin wird anders gelesen als ein Prospekt. Man nimmt sich Zeit, blättert, legt es weg und nimmt es wieder auf. Diese längere Verweildauer bekommst du nur mit Inhalten, die über reine Produktwerbung hinausgehen.
Bis etwa sechzig Seiten ist Rückendrahtheftung die unkomplizierteste und günstigste Lösung. Die Seitenzahl muss durch vier teilbar sein. Bildstarke Magazine profitieren von gestrichenem Papier, textlastige lesen sich auf mattem oder Naturpapier angenehmer. Ein etwas schwererer Umschlag macht viel aus – er verhindert Eselsohren und gibt dem Heft Stand.
Für dünnere Formate mit kurzer Lebensdauer sind Prospekte die passendere Wahl.
Rückendrahtheftung eignet sich für Standard-Magazine bis ca. 60 Seiten — wirtschaftlich, schnell und der Klassiker für Kundenmagazine und Vereinszeitschriften. Wire-O-Bindung ist passend, wenn das Magazin vollständig umklappbar sein soll, etwa bei Werkstatthandbüchern, Schulungsunterlagen oder Notenmappen. Ringösenheftung empfiehlt sich, wenn das Magazin aufgehängt werden soll, zum Beispiel als Werkstatt-Magazin am Werkstatthaken oder als Wandbroschüre an der Anschlagtafel.
Der Umschlag eines Magazins besteht klassisch aus 4 Seiten: U1 als Cover vorne, U2 innen vorne, U3 innen hinten und U4 als Cover hinten. Beim 6-seitigen Umschlag kommen zwei zusätzliche Klappseiten dazu — ideal für Inhaltsverzeichnis, Editorial oder Werbe-Klappseite. Das wirkt deutlich hochwertiger und gibt mehr Gestaltungsspielraum.
Der Polypropylen-Umschlag ist eine zusätzliche Schutzhülle aus widerstandsfähigem Kunststoff. Er schützt das Magazin vor Wasser, Öl, Schmutz und Abnutzung — ideal für den Einsatz in Werkstätten, Lagern und Outdoor-Bereichen. Auch für oft benutzte Schulungs- oder Handbücher ist er empfehlenswert.
Veredelung lohnt sich bei Marken-Imagemagazinen, Premium-Kundenmagazinen und Repräsentationswerken — also immer dann, wenn der erste Eindruck zählt. Möglich sind zum Beispiel Heißfolienprägung am Cover-Titel, partielle Lackierung als Glanz-Akzent oder Cellophanierung des gesamten Covers. Bei Standard-Magazinen mit hoher Auflage ist Veredelung oft zu teuer im Verhältnis zum Mehrwert.
Bei Rückendrahtheftung müssen die Seitenzahlen durch 4 teilbar sein, zum Beispiel 12, 16, 20, 24 oder 32 Seiten — jeweils inklusive Cover. Bei Wire-O- und Ringösenheftung sind beliebige Seitenzahlen möglich. Mindestseitenzahlen für eine wirtschaftliche Bindung liegen meist bei 16 oder 24 Seiten.
Bei der Variante „Magazine in Kleinauflage“ im Digitaldruck sind Magazine schon ab geringer Stückzahl bestellbar. Bei klassischen Offsetdruck-Varianten liegt die Mindestauflage meist bei 100 oder 250 Stück. Massenauflagen ab 1.000 Stück werden besonders günstig pro Stück.
Benötigt wird ein PDF im Endformat plus 3 mm Beschnittzugabe, CMYK und 300 dpi. Cover und Innenteil sollten als separate PDFs angelegt werden. Bei Veredelungen muss die Veredelungsfläche als separate Volltonfarbe definiert sein. Vorlagen mit Magazin-Schussplan findest du auf der jeweiligen Produktseite.
Im Sprachgebrauch werden Magazine und Broschüren oft synonym verwendet. Bei flyer.de unterscheiden wir: Broschüren umfassen unterschiedliche Bindungs-Spezialitäten und Bedienungsanleitungs-Varianten als eigene Unterkategorie. Magazine sind hochwertigere, periodisch erscheinende Werke mit klassisch drei Bindungsarten und Veredelungsoptionen am Cover.
Hier hinterlegst du eine vom Standard abweichende Absenderadresse – z.B. wenn im Namen einer anderen Filiale, Abteilung oder Person verschickt wird.
Sie wird so auf das Produkt gedruckt (z.B. Umschlag-Rückseite oder Anschriftenfeld). Prüfe Schreibweise und Vollständigkeit genau, da die Angabe unverändert übernommen wird.
Wir werden diese so schnell wie möglich beantworten.
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