Mehr Information auf weniger Platz: Faltblätter eignen sich für ausführliche Marketingbotschaften, Produktinformationen, Tourismusbroschüren und Veranstaltungsprogramme. Mit 14 verschiedenen Falzarten findest du für jede Inhaltsmenge und jede Faltbarkeits-Anforderung das passende Format — inklusive einer duftbedruckten Sonderversion.
Ein Faltblatt ist kein Flyer mit Knick, sondern ein kleines Heft mit Dramaturgie. Die Falzart legt fest, in welcher Reihenfolge deine Inhalte auftauchen – und wo der Blick zuerst landet.
Einbruchfalz ist der einfachste Fall: vier Seiten, klare Reihenfolge. Wickelfalz eignet sich für Schritt-für-Schritt-Inhalte, weil sich die Seiten nacheinander öffnen. Zickzackfalz zeigt beim Aufklappen sofort die ganze Fläche – ideal für Karten und Tabellen. Wichtig: Beim Wickelfalz muss das innerste Segment ein paar Millimeter schmaler sein, sonst steht es über.
Wenn der Platz auch gefalzt nicht reicht, ist eine Broschüre der nächste Schritt.
Einbruchfalz eignet sich für kurze Botschaften wie Aktionen, Termine oder einfache Angebote. Wickelfalz ist passend für klassische Marketing-Faltblätter zu Reisen, Veranstaltungen oder Produkten. Zickzackfalz eignet sich für Inhalte, die in einer klaren Lese-Reihenfolge gestaltet sind. Pyramiden- oder Treppenfalz sind ideal, wenn du eine besondere Optik wünschst. Kreuzbruch-Kombinationen eignen sich für sehr viele Inhalte, zum Beispiel Stadtpläne oder Programme.
Ein Einbruchfalz hat 4 Seiten, Zweibruch-Falze haben 6 Seiten, Dreibruch-Falze haben 8 Seiten. Kreuzbruch-Kombinationen kommen meist auf 12 oder 16 Seiten. Wichtig: Eine „Seite“ bei Faltblättern bedeutet eine Innen- oder Außenseite des Falzes — nicht eine ganze DIN-A-Fläche.
Beim Wickelfalz wickeln sich die Seiten um eine zentrale Mittelseite — die innen liegende Seite ist meist 1 bis 2 mm schmaler als die anderen, damit sie sauber einliegt. Beim Zickzackfalz werden die Seiten abwechselnd in entgegengesetzte Richtungen gefaltet — wie eine Zickzack-Treppe. Optisch sind beide im aufgeschlagenen Zustand ähnlich, aber das Falt-Erlebnis ist anders.
Beim Duftdruck werden Mikrokapseln mit Duftstoffen auf die Druckfläche aufgebracht. Beim Reiben oder leichten Druck platzen die Kapseln und setzen den Duft frei. Das wirkt überraschend intensiv und ist mehrfach reproduzierbar — bei richtiger Lagerung hält der Duft mehrere Monate.
Übliche Endformate sind DIN A6, DIN A5 oder DIN lang, also ein Drittel DIN A4 hochkant. Aus Druckbögen im Format DIN A4 entstehen die meisten Faltblatt-Formate. Größere Endformate, etwa DIN A4 als Faltblatt, sind ebenfalls möglich — oft als ausklappbare Stadtplan- oder Programmflyer.
Benötigt wird ein PDF im offenen Endformat, also vor dem Falzen, plus 3 mm Beschnittzugabe, CMYK und 300 dpi. Wichtig: Falzlinien sollten als reine Hilfslinien angelegt werden, nicht als Trennlinien — die Falzung erfolgt im Druckverfahren. Bei komplexen Falzarten ist zu beachten, dass innen liegende Seiten leicht schmaler sind als außen liegende. Vorlagen für jede Falzart findest du auf der Produktseite.
Faltblätter sind schon ab 100 oder 250 Stück wirtschaftlich bestellbar. Höhere Auflagen werden deutlich günstiger — Marketing-Mailings ab 1.000 Stück sind besonders preiseffizient.
Standard-Bilderdruckpapier mit 135 bis 200 g/qm eignet sich gut für Faltblätter. Bei dünnerem Papier knickt der Falz sauberer, dickeres Papier wirkt hochwertiger. Bei sehr komplexen Falzarten mit vier oder mehr Faltungen sollte das Papier nicht zu dick sein, sonst wird das Faltblatt unhandlich.
Hier hinterlegst du eine vom Standard abweichende Absenderadresse – z.B. wenn im Namen einer anderen Filiale, Abteilung oder Person verschickt wird.
Sie wird so auf das Produkt gedruckt (z.B. Umschlag-Rückseite oder Anschriftenfeld). Prüfe Schreibweise und Vollständigkeit genau, da die Angabe unverändert übernommen wird.
Wir werden diese so schnell wie möglich beantworten.
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