Verschiedene Varianten — Durchschreibesätze 2-, 3- oder 4-fach, mit oder ohne Trennblatt, als gebundener Block oder als Einzelsatz. Plus passende Quittungsblöcke. Selbstdurchschreibendes SD-Papier — kein Kohlepapier nötig.
Überall dort, wo ein Beleg sofort beim Kunden bleiben und trotzdem im Betrieb dokumentiert werden muss, ist der Durchschreibesatz immer noch die schnellste Lösung. Einmal schreiben, alle haben dasselbe Dokument.
Zweifach reicht, wenn nur Kunde und Betrieb ein Exemplar brauchen. Dreifach ist der Standard, sobald die Buchhaltung getrennt vom Auftragsordner abgelegt wird. Nutze unterschiedliche Papierfarben pro Lage – dann sieht jeder auf einen Blick, welches Blatt ihm gehört. Nummerierung lohnt sich immer: Sie macht Lücken in der Ablage sofort sichtbar.
Wenn kein Durchschlag nötig ist, sind einfache Blöcke die günstigere Variante.
Ein Durchschreibesatz ist ein Beleg in mehreren identischen Ausfertigungen, bei dem die Schrift vom obersten Blatt auf alle weiteren Blätter durchgeschrieben wird. Klassisch geschah das über Kohlepapier — heute meist über selbstdurchschreibendes SD-Papier, auch Selbstdurchschreibepapier oder NCR-Papier genannt. Dabei entsteht die Durchschrift ohne Zwischenlage durch eine chemische Reaktion.
Das oberste Blatt, die sogenannte CB-Schicht, also coated back, hat eine Mikrokapsel-Beschichtung auf der Rückseite. Beim Schreiben mit Druck platzen diese Kapseln und reagieren mit der CF-Schicht, also coated front, des darunterliegenden Blattes — dadurch entsteht eine Farbreaktion. Das Ergebnis: identische Schrift auf allen Blättern, ohne dass Kohlepapier eingelegt werden muss.
Ein Block eignet sich für den stationären Einsatz an Theke, Werkstatt-Theke oder Verkaufsplatz — die Belege werden fortlaufend ausgefüllt und einzeln abgerissen. Einzelsätze eignen sich für mobilen Einsatz, kuvertierte Versandbelege oder wenn jeder Satz separat archiviert wird.
Ein Trennblatt brauchst du, wenn du auf einem Block fortlaufend mehrere Belege schreiben willst, ohne dass das Schreiben auf Beleg 1 sofort auf Beleg 2 durchgeschrieben wird. Du schiebst das Trennblatt unter den letzten gewünschten Durchschlag — alles darunter bleibt unbeschrieben.
Standardmäßig haben Durchschreibeblöcke 50 oder 100 Sätze pro Block — bei einem 3-fach-Satz entspricht das also 150 oder 300 Einzelblättern. Die genauen Stückzahlen findest du im Konfigurator.
Benötigt wird ein PDF im Endformat plus 3 mm Beschnittzugabe, CMYK und 300 dpi. Wichtig: Bei Durchschlägen werden meist nur einzelne Farben verwendet, oft Schwarz oder eine Schmuckfarbe. Der Druck ist nicht so brillant wie bei vollfarbigem Bilderdruck, dafür aber wirtschaftlicher. Die genauen Vorgaben findest du auf der Produktseite.
Ja — fortlaufende Nummerierung ist eine häufige Anforderung und wird bei Durchschreibesätzen und Quittungsblöcken oft direkt im Konfigurator angeboten. Die Nummer wird im Druckverfahren mitgedruckt — eine spätere Nachbearbeitung ist nicht nötig.
Durchschreibesätze sind schon ab 50 oder 100 Sätzen wirtschaftlich bestellbar. Höhere Auflagen werden deutlich günstiger pro Satz — wenn der Bedarf über mehrere Monate gleichbleibt, lohnt sich oft die größere Bestellung.
Hier hinterlegst du eine vom Standard abweichende Absenderadresse – z.B. wenn im Namen einer anderen Filiale, Abteilung oder Person verschickt wird.
Sie wird so auf das Produkt gedruckt (z.B. Umschlag-Rückseite oder Anschriftenfeld). Prüfe Schreibweise und Vollständigkeit genau, da die Angabe unverändert übernommen wird.
Wir werden diese so schnell wie möglich beantworten.
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