Serifenlose Schriften

Serifenlose Schriften sind Schriften ohne die kleinen Abschlussstriche (Serifen) an den Buchstabenenden – daher auch der Name „Sans Serif“ (ohne Serife). Im deutschen Fachjargon heißen sie auch Grotesk oder Linearschriften. Bekannte Beispiele sind Helvetica, Arial, Futura oder Verdana.

Durch ihre klaren, reduzierten Formen wirken serifenlose Schriften modern, sachlich und aufgeräumt. Sie sind erste Wahl für Überschriften, Logos, Beschriftungen, Formulare und vor allem für Bildschirmtexte, da sie auch bei kleiner Auflösung gut lesbar bleiben. Für sehr lange gedruckte Lesetexte greifen viele dagegen lieber zu Serifenschriften, die das Auge stärker führen. In der Praxis kombiniert man beides oft: serifenlose Überschriften mit Serifen-Fließtext (oder umgekehrt).

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