Ein Positiv ist die farb- und tonwertrichtige Wiedergabe einer Vorlage – so, wie das Motiv „normal“ aussieht: Helles ist hell, Dunkles ist dunkel, Farben erscheinen in ihrer echten Farbe. Das Gegenstück ist das Negativ, bei dem alle Hell-Dunkel-Werte und Farben umgekehrt sind (wie beim klassischen Fotofilm-Negativ).
Der Begriff stammt aus der analogen Reproduktions- und Filmtechnik, wo mit Positiv- und Negativfilmen gearbeitet wurde. Heute begegnet dir „positiv“ vor allem noch in der Gestaltung: „Positivschrift“ meint dunkle Schrift auf hellem Grund (der Normalfall), „Negativschrift“ helle Schrift auf dunklem Grund. Positivschrift ist meist besser lesbar – Negativ nutzt man gezielt als Gestaltungsmittel für Akzente.
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