Gammakurve

Die Gammakurve beschreibt, wie die Helligkeitswerte eines Bildes von Schwarz über die Mitteltöne bis Weiß verteilt sind – und wie du sie gezielt verschieben kannst. Trägt man die Eingangs- gegen die Ausgangshelligkeit auf, ergibt sich eine Kurve; ihre Krümmung (der „Gamma-Wert“) steuert vor allem die Mitteltöne.

In der Bildbearbeitung ist die Gammakurve – meist als Gradationskurve in Photoshop – ein zentrales Werkzeug: Ziehst du die Kurve nach oben, werden die Mitteltöne heller, ziehst du sie nach unten, dunkler, ohne dass reines Schwarz und Weiß gleich mitwandern. So holst du Zeichnung in zu dunkle oder zu flaue Bilder zurück. Fürs Drucken ist das nützlich, weil sich Bilder auf Papier oft etwas dunkler und kontrastärmer zeigen als am Monitor.

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