Als Passer bezeichnet man das exakte Übereinanderpassen der einzelnen Druckfarben im Mehrfarbendruck. Weil jede der vier Farben – Cyan, Magenta, Yellow, Schwarz – nacheinander bzw. in getrennten Druckwerken aufs Papier kommt, müssen alle Farbauszüge millimetergenau deckungsgleich liegen. Nur dann entsteht ein scharfes, sauberes Gesamtbild.
Stimmt der Passer nicht (eine „Passerdifferenz“), verschieben sich die Farben leicht gegeneinander: Konturen wirken unscharf oder farbig verwaschen, und an Farbgrenzen tauchen weiße Streifen auf – die sogenannten Blitzer. Kontrolliert wird der Passer über Passkreuze am Bogenrand. Für dich als Gestalter heißt das vor allem: Verlass dich bei aneinandergrenzenden Farben nicht auf millimetergenaue Passung, sondern plane bei kritischen Motiven eine Überfüllung (Trapping) ein.
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Sie wird so auf das Produkt gedruckt (z.B. Umschlag-Rückseite oder Anschriftenfeld). Prüfe Schreibweise und Vollständigkeit genau, da die Angabe unverändert übernommen wird.
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